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monatliches ArchivMai 2014

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Google ändert mit Panda 4.0 den Such-Algorithmus

Am 21.5. wurde der Algorithmus der Suche auf Google.de aktualisiert. Wie bei jedem dieser Updates zittert die SEO-Branche vor den Konsequenzen für ihre Mandanten. Matt Cutts – wichtigster Orakel-Verkünder Googles – kündigte knapp in einem Tweet das neue Update an: „Google is rolling out our Panda 4.0 update starting today.“ Darüber hinaus kündigte Google ein „Google Payday Loan Update“ an. Hier handelt es sich um Eingriffe in den Suchalgorithmus besonders gewinnträchtiger Keywords.
Beide Ereignisse zusammen genommen sind vergleichbar mit dem so genannten Hexensabbat an den Börsen, wenn in großer Zahl Derivate auf Aktienkurse und Indizes verfallen.

Mit jedem dieser Updates werden Geschäftsmodelle in Frage gestellt, die auf der Auffindbarkeit in Google basieren. Der Sichtbarkeits-Index von Sistrix auf ebay.de gibt eine Ahnung, welche Dimension die Google-Updates haben können.

Sichtbarkeit ebay-SERPs

Sichtbarkeit ebay-SERPs

Ziel bei den Anpassungen des Suchindexes ist es, Content-Farmen und andere Spam-Schleudern aus den Suchergebnissen der Google-Suchmaschine zu verbannen. SEO, die mit Methoden an der Grenze zu illegalen Methoden arbeiten, riskieren das Geschäft ihrer Mandanten zu zerstören. Geschäftsführer betroffener Unternehmen reagieren mit der Abwälzung der Verantwortung auf den SEO-Dienstleister. Ob sie damit Erfolg gegenüber der Google-Inquisition haben, ist unwahrscheinlich.

Google ist für viele Unternehmen die Basis ihres Online-Business. Solange sie die Nummer eins in den entscheidenden Keywords sind, ist Google der beste Freund. Wenn ein Update diese goldene Zeit abrupt beendet, wird die Szene nervös und warnt vor der Allmacht Googles.
Besonders beachtenswert sind Statements vom Springer Verlag oder der Deutschen Telekom. Ob Döpfner, Gabriel oder die Beschwerde der Telekom bei der Brüsseler EU-Kommission, sie unterstellen Google marktbeeinflussende Manipulationen bei den Suchergebnissen.
Stellvertretend hier der Vorwurf der Telekom gegen die Suchmaschine Google:
„Die Beschwerde bezieht sich auf Googles wettbewerbswidrige Praktiken in der Online-Suche und dem Werbemarkt für Anzeigen.“
Einstmals vereint in der Domäne bild.t-online.de versuchten Telekom und Springer in einem Portal die Dominanz im Internet- und Verlagsgeschäft zu potenzieren. Bild.t-online.de heißt heute nur noch bild.de. Die einstigen Partner gehen eigene Wege. Umso abhängiger sind beide Unternehmen von der Sichtbarkeit in entscheidenden Keywords in Googles Ergebnisliste.

Anarchie oder Hegemonie in der Google Ergebnisliste

Welche Anarchie, wenn unter dem Stichwort „DSL Anchluss bestellen“ nicht der Platzhirsch Telekom, sondern endlose Listen kleiner Telefongesellschaften erscheinen würden. Springer und Telekom befürchten aber genau das. Denn sie wollen nicht etwa eine scheinbare Gleichheit in der Ergebnisliste, sie fürchten ihre Dominanz.

Das Chaos bleibt jedoch aus und auch nach dem letzten Update erscheint die Telekom unter diesem Stichwort auf Platz eins in der natürlichen Suche: „DSL-Anschluss bestellen und ändern | Telekom“. Und, oh Wunder, auch bei der Telekom eigenen Webseite „suche.t-online.de steht auf Platz eins der natürlichen Suche mit: „Telekom Neuanschluss / Neuer T-Home Telefonanschluss mit DSL‎“ ein Telekom-Satellit in Form einer 1&1 Tochter.
Die Anarchie bleibt auch mit dem neuen Update des Google Suchmaschinen-Algorithmus aus. Große Verlagshäuser sind mit einem blauen Auge davon gekommen. Verlierer sind Seiten wie ask.com (-50%), sparwelt.de (-47%), Gutscheinpony.de (-46%), softonic.de (-33%), idealo.de (-23%) oder ebay.de (-32%).
Gewinner sind überwiegend Seiten mit hoher Kontentdichte wie internisten-im-netz.de (+359%), gesundheit.de (+249%) oder daskochrezept.de (+150%). (Quelle: http://www.sistrix.de/ SEPS Gewinner/Verlierer)

Sichtbarkeit Verlage -SERPs

Sichtbarkeit Verlage -SERPs

Dennoch hat Google mal wieder die Instrumente vorgeführt und das Zittern geht weiter. Denn nach dem Update ist vor dem Update.
Meine persönliche Empfehlung an Timotheus Höttges und Matthias Döpfner. Stellt in eurem Büro einen Google-Schrein auf und opfert jeden Tag ein Räucherstäbchen. Die EU-Kommission gegen Google aufzuhetzen, wird eher die eigenen Schweinereien im Internet aufdecken, als den Internet Oligarchen Google vom Thron zu stoßen.
SEO-Gurus werden weiter an den Lippen von Matt Cutts hängen, wenn er wieder in seiner unvergleichlichen Art über die weitere Richtung des Google Algorithmus orakelt:
„What should we expect in the next few months in terms of SEO for Google?“

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Steuer auf Google Aktie – wie geht es weiter?

Nach dem Split der Google Aktie haben Banken eine Kapitalertragsteuer eingezogen und im Mai an die Betriebstättenfinanzämter abgeführt.

Einspruch aufrecht halten

Ist an das Betriebstättenfinanzamt ein Einspruch gesandt worden, und ein abschlägiger Bescheid ergangen, muss der Einspruch aufrechterhalten werden.  Dies ist am besten dem FA noch einmal explizit mitteilen.

Wenn sich eine Bank oder das Finanzamt auf die Interpretation des WM Datenservice beruft, dann ist das für die Gültigkeit der Steuer nicht relevant. WM Datenservice vergibt WKN und hat nicht das Mandat, im Auftrag der Finanzverwaltung Steuerfälle zu definieren. Es steht der Bank natürlich frei, die Einschätzung und die Autorität vom WM Datenservice zu übernehmen. Das entlastet die Banken auch nicht von einer Haftungspflicht gegenüber ihren Kunden. Die Einschätzungen des WM Datenservice stellen keine  rechtsverbindliche Festlegung von Steuervorfällen dar. Es sind lediglich Einschätzungen eines privatwirtschaftlichen Unternehmens.

Einspruch an Finanzamt bestätigen

An das Finanzamt der Bank  senden Sie am besten eine Bestätigung des Einspruches mit folgender Präzisierung:

Der Google Aktiensplit wurde von meiner Hausbank mit einer Kapitalertragsteuer belastet. In meinen Ausführungen habe ich die offensichtliche Fehleinschätzung mit Dokumenten belegt. Weitere Informationen hierzu finden Sie unter sem.berlin/google/
Auf meine Argumente wurde von Ihnen nicht eingegangen. Es handelt sich also offensichtlich um einen strittigen Vorgang. Beweise für eine Steuerpflicht auf den Google-Aktiensplit konnten Sie bisher nicht vorlegen.

Daher fordere ich Sie erneut auf, im Sinne des § 37 Abs. 2 der Abgabenordnung (AO), die abgeführte, jedoch strittige Kapitalertragsteuer auf den Google-Aktiensplit, auf mein Konto zurück zu überweisen.
Sollte das Finanzamt Belege für die Steuerwirksamkeit des Google-Aktiensplits beibringen, werde ich etwaige Kapitalertragsteuern mit der Jahreseinkommensteuer 2014 begleichen.

 

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Wie Facebook mit pay per mail die Privatsphäre aushebelt

Facebook führt auf sehr sublime Weise ein „pay per mail“ in sein System ein. Das Besondere daran ist, dass sich Facebook offensichtlich über die „privacy settings“ des Facebook-Users hinwegsetzt.
Für die Zahlung von 0,89 € läßt sich Facebook bestechen und eine Nachricht in den „Posteingang“ des Adressaten senden. Andernfalls würde die Nachricht lediglich im Ordner „Sonstiges“ landen.

Facebook pay-per-klick

Popup-Fenster auf Facebook: pay-per-mail

Knapp 90 Cent pro pay per Mail, das ist nicht ganz billig. Dennoch bietet diese Facebook-Option im Konzert mit einem anderen Facebook-Tool zielgenaue Ansprachen. Unter diesem Gesichtspunkt sind knapp 90 Cent für ein pay per mail eher noch ein Schnäppchen.

Mit dieser Plugin-Erweiterung für Webbrowser kann man die Facebook-IDs auslesen und als csv-Datei speichern.

Mit den ausgelesenen Facebook-IDs könnten gerichtet Nachrichten versandt werden. Sollte sich der Empfänger in seinen „privacy terms“ gegen die Zustellung derartiger Nachrichten ausgesprochen haben, kann dies mit der Bestechungssumme von 0,89 € umgangen werden. So ließe sich eine zielgruppengenaue Social-Media-Kampagne fahren. Jeder Datenschutzbeauftragte würde jedoch die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.

 

Auslesetool für Facebook-IDs

Auslesetool für Facebook-IDs

Es dürfte Facebook-Usern nicht gefallen, dass Facebook mit der Verletzung von Verabredungen über die Privatsphäre Geld verdient. Besonders makaber ist dabei die Begründung von Facebook selbst, „die Privatsphäre so besser schützen zu wollen“.

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Forderungen in offenem Brief an Google-Vorstand

In einem offenen Brief an den Google-Vorstand wenden sich die betroffenen Google-Aktionäre, die SEM.Berlin nutzen, sich gegen Steuerwillkür bei der Besteuerung des Google-Aktien Splits zur Wehr zu setzen.

Viele Besucher dieser Seite haben sich zuerst über ihre Banken beschwert. Zunehmend gerät nun Google selbst in die Kritik. Nach deutschem Steuerrecht muss der Fiskus die Rechtmäßigkeit eines Steuervorganges belegen. Der Besteuerte muss die ihm zugänglichen Belege beibringen, die ihn steuerlich entlasten. Deutsche Google-Aktionäre fühlen sich jedoch von Google hängen gelassen. Eine auf deutsch publizierte Mitteilung des Google-Vorstandes zur Bewertung des Aktiensplits blieb bisher aus.

Hallo Googleianer, Ihr schaut aus Hamburg, London, Dublin NY-City und Santa-Clara/Mountain-View regelmäßig auf diese Seiten. Bitte nervt Euren Vorstand mit diesem Problem.

Individuelle Briefe an Google, können die URL dieses Beitrages nutzen, um der eigenen Stimme noch mehr Nachdruck zu verleihen. Der Text kann auch in den Kommentaren hier publiziert werden.


Offener Brief an Google-Vorstand

“Dear Sir or Madam,
since April 7th we have the new share-category of Google C-shares in Germany.

The transaction of the new Google shares was done without any major problems and without any tax for U.S. share holders.

Because I believe in your management strategy and in Googles “Don’t be evil”
I expect you want to have the transaction processed worldwide in a similar way .

At the moment this is not being done in Germany – why ?

In your description of the transaction
https://investor.google.com/pdf/2014_form8937.pdf )
the word “stock dividend” lead to an enourmous chaos in Germany:
Each receiver of Google C-shares has to pay 25 % tax.

The German banking service provider “WM Data Services” interpreted the transaction as a “Spin-off”.
This means Google management would have founded a second legal organisation, something like a second Google Inc.
This can not be true.

If you want the same procession of the transaction like in the U.S. (new Google C-share are free, also tax free) and if Google does not want to have an interpretation as a “spin-off” we really need some Google management clarification from your side here.

The new C-shares are completly free for stock holders. So the additional clarification of the transaction is to treat the new C-shares not as “Spin-off” shares. As additional information it must be mentioned that the C-shares are (tax-) free shares, in German words “Gratis-Aktien”.

Only then we have the same situation like in the U.S. – Please help us with a management statement about this.

Sincerly yours,


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„Stock dividend“ und Bonusaktien

Aktiensplit, Stock-Option, Stock Dividende und Dividendenausschüttung sind unterschiedliche Kapitalmaßnahmen, die auch unterschiedlich steuerlich zu bewerten sind.

Der Aktiensplit der Google Aktie brachte deutschen Aktionären unverhofft eine Kapitalertragsteuer auf einen Aktiensplit auf 50% des Depotwertes der Google Aktie zum Zeitpunkt des Aktiensplits.
Ausgelöst wurde diese Steuer – so die Aussage der Banken – durch die Empfehlung bzw. Mitteilung der WM Gruppe bzw. der WM Datenservice: www.sem.berlin/wm-gruppe.

Bankenübernahmen die Einschätzung und erhoben eine Kapitalertragsteuer aufgrund einer Dividendenausschüttung im Rahmen der Aktienzuteilung eines Spin-off durch die Google Inc.

Für eine bessere Übersichtlichkeit werden hier noch einmal die einzelnen Schritte und deren gesetzliche Grundlage beschrieben.

Widerspruch gegen die Bank, Abzug Kapitalertragsteuer

Die Commerzbank und die .comdirect Bank versenden Vordrucke mit denen en Widerspruch gegen die Bank eingereicht werden kann, die eingezogene Kapitalertragsteuer zurückzufordern. Basis hierfür bildet § 44 EStG Abs. 1:

§ 44 EStG Abs. 1
(…) bei Kapitalerträgen im Sinne des § 43 Absatz 1 Satz 1 Nummer 1 ist die einbehaltene Steuer in dem Zeitpunkt abzuführen, in dem die Kapitalerträge dem Gläubiger zufließen. Dabei ist die Kapitalertragsteuer, die zu demselben Zeitpunkt abzuführen ist, jeweils auf den nächsten vollen Eurobetrag abzurunden. Wenn Kapitalerträge ganz oder teilweise nicht in Geld bestehen (§ 8 Absatz 2) und der in Geld geleistete Kapitalertrag nicht zur Deckung der Kapitalertragsteuer ausreicht, hat der Gläubiger der Kapitalerträge dem zum Steuerabzug Verpflichteten den Fehlbetrag zur Verfügung zu stellen. Soweit der Gläubiger seiner Verpflichtung nicht nachkommt, hat der zum Steuerabzug Verpflichtete dies dem für ihn zuständigen Betriebsstättenfinanzamt anzuzeigen. Das Finanzamt hat die zu wenig erhobene Kapitalertragsteuer vom Gläubiger der Kapitalerträge nachzufordern.

Das „nicht nachkommen“ ist zum Beispiel der Widerspruch gegen die Bank. Danach ist das FA und nicht mehr die Bank für die Erhebung etwaiger Steuerforderungen zuständig.

Einspruch beim Betriebsstättenfinanzamt der Bank

Anders als in vielen Schreiben der Banken behauptet, besteht die Option, sich per Einspruch gegen die abgeführte Kapitalertragsteuer an das Betriebsstättenfinanzamt der Bank zu wenden. Grundlage hierfür bildet § 347 der Abgabenordnung (AO)

§ 347 AO, Abs. 1
§ 347 AO definiert die Zulässigkeit des Einspruches beim Betriebsstättenfinanzamt der Bank: „...ist als Rechtsbehelf der Einspruch statthaft. Der Einspruch ist außerdem statthaft, wenn geltend gemacht wird, dass in den in Satz 1 bezeichneten Angelegenheiten über einen vom Einspruchsführer gestellten Antrag auf Erlass eines Verwaltungsakts ohne Mitteilung eines zureichenden Grundes binnen angemessener Frist sachlich nicht entschieden worden ist.“

In § 44 EStG Abs. 1 regelt die Handhabung bei Widerspruch auf Steuer gegen die Bank:

Kapitalertragsteuer auf “Stock Dividend”

Jennifer Kirk – Director Stock der Google Inc. hat am 2.4.2014 beim Department oft the Treasury Internal Revenues Service (IRS) ein Dokument mit folgendem Wortlaut hinterlegt:

Completion of a stock dividend of our new Class C Capital stock on a one-for-one basis for our outstanding common stock, with a record date of Marche 27, 2014. On April 3, 2014, the new Class C capital stock began trading on the NASDAQ Global Select Market…” (Quelle: investor.google.com)

Google zeigte gegenüber der US-amerikanischen Finanzbehörde die Zahlung einer “stock dividend” an. In Deutschland wird diese Information als Dividendenausschüttung in Form von Aktien auf ein so genanntes Spin-off der Google interpretiert.

Die fachliche Kompetenz einer solchen Einschätzung erscheint fraglich.
Gratisaktien sind Aktien, die bei nominellen Kapitalerhöhungen aus Gesellschaftsmitteln ausgegeben werden; von der wirtschaftlichen Wirkung her entspricht die Ausgabe von Gratisaktien einem Aktiensplit. Synonyme sind Berichtigungsaktie, Zusatzaktie oder Stockdividende. Auch der Begriff Bonusaktie wird teilweise synonym verwendet, auch wenn diese nach deutschem Steuerrecht zum Teil unterschiedlich behandelt werden.“ (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Gratisaktie)

Und weiter heißt es in gleicher Quelle:
Steuerliche Behandlung in Deutschland
Der Zugang von Berichtigungsaktien ist (entgegen den gezahlten Dividenden) nicht einkommenssteuerpflichtig. Besonderheiten ergeben sich bei der Ermittlung der steuerlichen privaten Veräußerungserlöse. Die Berichtigungsaktien gelten als zum Zeitpunkt des Kaufs der ursprünglichen Aktien erworben. Bei einem Verkauf wird der Kaufpreis der neuen und alten Aktien im Umtauschverhältnis reduziert. Im obigen Beispiel (Verhältnis 1 zu 5) würde sich bei einem Kauf zu 120 Euro ein (steuerlicher) Kaufpreis von 100 Euro ergeben. Verkauft der Aktionär daher zu 130 Euro, so würde der steuerpflichtige Gewinn pro Stück sich auf 30 Euro belaufen.“ (Quelle: wikipedia.org: Gratisaktie)

Beim Begriff „stock dividend“ handelt es sich also um einen „falschen Freund“. Nur weil der Begriff Dividende vorkommt, heißt dies noch nicht, dass es sich dabei um eine steuerwirksame Dividendenausschüttung handelt.

Vollkommen abwägig ist auch die Behauptung, dass sich die neu ausgegebenen Aktien auf ein sogenanntes Spin-off  Unternehmen der Google beziehen würden. Vielmehr handelt es sich um eine neue Aktiengattung stimmrechtloser Aktien Typ C, die sich wie die Typ A- und B-Aktien auf den Basiswert der Google Inc. beziehen.

Aus den genannten Gründen ist eine Besteuerung der Ausgabe von Gratisaktien der Google Inc. haltlos und etwaige Bescheide in dieser Richtung rechtlich anfechtbar.
Das bedeutet auch, dass realisierte Kursgewinne auf Aktien die vor dem Spekulationsfrist-Stichtag 2009 erworben wurden, so auch die zugeteilten Gratisaktien der Google Inc., keiner Kapitalertragsteuer unterliegen.

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Ankündigung von Aktiensplits

Die Erfahrung mit dem Google Aktiensplit lehrt, dass Aktienbesitz in Deutschland durch die Erhebung einer Kapitalertragsteuer sehr teuer werden kann. Um vor etwaigen Überraschungen geschützt zu sein, ist hier ein Liste von demnächst stattfindenden Aktiensplits zusammengestellt. Aktionäre sollten sich im Vorfeld darüber informieren, welche steuerlichen Konsequenzen ein Aktiensplit ihrer Aktie haben würde.

Fragen sie bei Ihrer Depotbank nach und lassen Sie sich schriftlich die Einordnung des angekündigten Aktiensplits mitteilen. Konkret: welche Folgen hat der angekündigte Aktiensplit auf die Kapitalertragsteuer? Nur dann haben Sie eine Chance, sich vor drohendem Kapitalentzug zu schützen.

Deutsche Aktionäre haben bei Aktiensplits in der Vergangenheit immer wieder lange Gesichter gezogen, da der Split gerne mit 50% des Aktienwertes als Kapitalertragsteuer steuerlich bewertet wird. Wer also 50.000 Euro einer Aktie hält und diese einen Split durchführt, wird mit 5.000 Euro + x bedacht. Dieser Betrag wird ohne Nachfrage vom Depotkonto abgezogen.

Hier schlummern also Zeitbomben im Depot.

 

Liste der angekündigten Aktiensplits 2014

 

Aktien Splits 2014
Datum Aktie Aktiensplit
28.4.2014 Immofinanz AG Abspaltung
7.5.2014 Fuchs Petrolub VZ 1:1
9.5.2014 Merck KGaA 1:2
12.5.2014 Weg S.A. (WEGZY) 13:10
15.5.2014 Fresenius 3:1
19.5.2014 Bar Harbor Bankshares, Inc. (BHB) 3:2
23.5.2014 ALLIED WORLD ASSURANCE COMPANY HOLDINGS Ltd. 3:1
23.5.2014 Advantag 2:1
6.6.2014 Apple 7:1
16.6.2014 Alliance Resource Partners, L.P. (ARLP) 2:1
19.6.2014 Trinity Industries, Inc. (TRN) 2:1
1.7.2014 Torchmark Corporation (TMK) 3:2
3.7.2014 Fielmann 2:1

 

 

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Petition zur Rechtssicherheit von Aktionären

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Petition zur Rechtssicherheit von Aktionären

Stoppt die Praxis deutscher Banken, Steuern zu deklarieren und diese gleichzeitig von ihren Kundenkonten abzubuchen. Steuerbescheide sind mit Rechtsmitteln anfechtbar und zögern Steuerzahlungen hinaus. Mit der Praxis der Banken wird den Bürgern ein wichtiges Recht genommen, das Recht auf Schutz des Eigentums. Rechtsmittel werden entzogen, die eine Schädigung ihres Kapitals durch fiskalische Fehleinschätzungen verhindert hätten.

barcode petition Abrisszettel Petition Rechtssicherheit für Aktionäre - am Beispiel Google-Aktien Split Barcode Petition Rechtssicherheit für Aktionäre - am Beispiel Google-Aktien Split

Barcode Petition Rechtssicherheit für Aktionäre – am Beispiel Google-Aktien Split

Im April haben deutsche Banken über eine Milliarden Euro von den Konten ihrer Kunden abgebucht. Dabei rutschten viele Konten in die Dispolinie. Dazu berechtigt fühlten sie sich aufgrund einer Empfehlung des Bundesverbandes deutscher Banken e.V. Dieser Vereinerklärte, dass der erfolgte Google-Aktiensplit als „Dividendenausschüttung durch Ausgabe von Aktien eines Spin-Off der Google“ zu bewerten sei. Die Einschätzung des Vereins  ist haltlos. Alle Infos unter: google-aktiensplit-2014

„Ab 50.000 Unterstützern in den ersten vier Wochen nach Veröffentlichung werden „ein Petent oder mehrere Petenten in öffentlicher Ausschusssitzung angehört. Der Ausschuss kann mit einer Mehrheit von zwei Dritteln der anwesenden Mitglieder beschließen, dass hiervon abgesehen wird.“[12] Die öffentlichen Sitzungen des Petitionsausschusses werden im Parlamentsfernsehen übertragen. Zudem sind die Sendungen ebenfalls im Internet[13] zu sehen und können dort jederzeit als Video-on-Demand auf der Webseite des Bundestages abgerufen werden.“ (Quelle: Wikipedia: Onlinepetition)

Landkarte-Petitionen-Google-Aktiensplit

Landkarte-Petitionen-Google-Aktiensplit

Deutschlandkarte mit Unterschriften zur Petition

PDF-Download Abrisszettel

 Abrisszettel.rechtssicherheit-fuer-aktionaere-am-beispiel-google-aktien-split Petition an den Deutschen Bundestag Zum Thema wurde eine Petition an den Deutschen Bundestag eingereicht. Eine Stimme kann über den nachfolgenden Link abgegeben werden.

zur Petition

Rechtssicherheit-fuer-aktionaere-am-beispiel-google-aktien-split

1. Banken definieren unter sich im Bundesverband deutscher Banken e.V., die Besteuerung von Vorgängen am Kapitalmarkt. Und niemand kontrolliert diesen Prozess. Die Banken übernehmen diese Empfehlungen für die Ausführung eines Steuerabzuges bei ihren Depotkunden.
2. Banken führen sofort die so deklarierten Steuern von den Depotkonten ihrer Kunden ab. Selbst müssen sie den Betrag jedoch erst zur Mitte des nächsten Monats deklarieren.

Ob die entnommene Steuer überhaupt gerechtfertigt ist, darum können sich später die Finanzämter mit den Steuerbürgern vor Gericht streiten. Die Banken haben ihren Schnitt gemacht. Und auch den Finanzämtern ist dieses Verfahren nicht unangenehm.

Steuerbescheide können mit Rechtsmitteln angefochten werden und zögern die Steuerzahlung hinaus. Mit der Praxis der Banken wird den Bürgern ein wichtiges Recht genommen, das Recht auf Schutz des Eigentums. Ihnen werden Rechtsmittel entzogen, die eine Schädigung ihres Kapitals durch fiskalische Fehleinschätzungen verhindert hätten.

Im Fall der Bewertung des Google Aktien Splits im April 2014 haben die Banken bis zur April-Steuererklärung am 10. Mai Zeit, das eingezogene und geparkte Geld ihren Kunden abgebucht und zwischengeparkt . Das Gesamtvolumen muss mehr als eine Milliarden Euro betragen. Zusätzlich kommen Einnahmen aus Bearbeitungsgebühren und Überziehungszinsen hinzu. Im schlimmsten Fall mußten Google-Aktionäre einen Teil ihrer Aktien verkaufen.

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Bankenliste

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Erfolge

7.5.2014 Commerzbank und .comdirect bank haben Steuerentnahme aufgrund des eingereichten Widerspruches zurückgezahlt.


Unvollständige Liste deutscher Banken und deren Umsetzung des Google Aktien Splits. Wenn Sie weitere Daten ergänzen möchten, dann bitte hier als Kommentar  hinterlegen. Die aufgeführten Informationen sind aus den Erfahrungen und Korrespondenzen der Google-Aktionären im Umgang mit ihren depotverwaltenden Banken zusammengetragen worden. Für die Richtigkeit der Angaben wird keine Gewähr übernommen.

  • TARGOBANK

    Die TARGOBANK  gehört mit der biw Bank zu den einzig bekannten Banken, die keine Steuer auf den Google-Aktiensplit abführten.

    Besteuerung der Google Aktie: nein
    Bewertung des Google Aktiensplits: C-Aktie mit 0,- Euro eingebucht
    Google-Steuer: entfällt
    Formblatt Steuerrückerstattung: entfällt
    Überziehungszinsen auf Steuereinzug: entfällt
    Depot: TARGOBANK
    zuständiges Finanzamt entfällt

     

  • biw Bank

    Die biw Bank gehört mit der TARGOBANK zu den einzig bekannten Banken, die keine Steuer auf den Google-Aktiensplit abführten.

    Besteuerung der Google Aktie: nein
    Bewertung des Google Aktiensplits: Anschaffungskosten auf A- und C-Aktien verteilt
    Google-Steuer: entfällt
    Formblatt Steuerrückerstattung: entfällt
    Überziehungszinsen auf Steuereinzug: entfällt
    Depot: www.mybenk.de
    zuständiges Finanzamt entfällt
  • Sparda Bank München
    Besteuerung der Google Aktie: ja
    Bewertung des Google Aktiensplits: Entflechtung / Spin Off
    Google-Steuer: ja
    Formblatt Steuerrückerstattung: nein
    Überziehungszinsen auf Steuereinzug: ja
    Depot: www.sparda-m.de
    zuständiges Finanzamt Finanzamt München, Abteilung Körperschaften, 80275 München, FAX 089 1252-7777
    Steuernummer:

     

  • Postbank
    Besteuerung der Google Aktie: ja
    Bewertung des Google Aktiensplits: unbekannt
    Google-Steuer: ja
    Formblatt Steuerrückerstattung: unbekannt
    Überziehungszinsen auf Steuereinzug: unbekannt
    Depot: www.postbank.de
    zuständiges Finanzamt  
  • ING DiBa

     

    Besteuerung der Google Aktie: ja
    Bewertung des Google Aktiensplits:  „…mit der ISIN US38259P5089 werden durch die Kapitalmaßnahme zusätzlich 45 Anteile der Google Inc. mit der neuen ISIN US38259P7069 eingebucht.
    Neue Stücke:
    Die neuen Stücke gelten am Buchungstag als angeschafft. Sie unterliegen damit komplett der Kapitalertragsteuer.“*
    Google-Steuer: ja
    Formblatt Steuerrückerstattung: nein
    Überziehungszinsen auf Steuereinzug: ja
    Depot: www.ing-diba.de
    zuständiges Finanzamt Finanzamt Frankfurt/M V – Höchst, Gutleutstraße 116, 60327 Frankfurt. Steuernummer: 047 220 2800 4

     Korrespondenz der ING DiBa mit Google-Aktien-Depot-Kunden

    “ Warum ist dies so?
    Die Ausgabe der neuer Aktien entsprach einer Sachdividende nach §20 des Einkommensteuergesetzes. Die Grundlage dazu bildet das Schreiben vom Bundesministerium für Finanzen vom 22.12.2009 zu den Einzelfragen der Abgeltungsteuer. Ab der Randziffer 113 sind die Folgen einer Übertragung an Aktionäre durch einen Spin-off geregelt.

    Uns ist klar, dass es bei Google zu unterschiedlichen Abrechnungen gekommen ist. Ob und wann sich der Bundesfinanzhof oder das Finanzamt dazu äußern und welche Entscheidung letztendlich getroffen wird, können wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht beurteilen. Aktuell ist der Steuerabzug korrekt, wenn auch nicht zweifelsfrei.

    Jeder Steuerpflichtige hat gemäß § 32d Absatz 4 Einkommensteuergesetz (EStG) die Möglichkeit, seine Kapitaleinkünfte, die der Kapitalertragsteuer unterlegen haben, im Rahmen der Veranlagung geltend zu machen.

    Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne telefonisch 7 Tage die Woche rund um die Uhr unter 069 / 34 22 24 zur Verfügung. Halten Sie bei einem Anruf bitte Ihre Kontonummer und Ihre 5-stellige Telebanking PIN bereit.“


    “Sie haben sich bei uns gemeldet, weil Sie weiterhin mit der Kapitalmaßnahme von Google und deren Abrechnung dazu nicht zufrieden sind.

    Wir haben für die Unannehmlichkeiten zum Google Vorgang vollstes Verständnis. lhre Hinweise bestätigen nur, dass es viele anders beurteilen und vermutlich auch zu recht anders auslegen. Aktuell sind uns aber die Hände gebunden.

    ln Deutschland haben wir allerdings eine andere Gesetzgebung. Google hat über die WM Daten die Dividende nach § 20 Satz des Einkommensteuergesetzes als steuerrelevante Sachdividende gemeldet.

    Nach den neuesten lnformationen des Bundesministeriums der Finanzen ist es auch möglich, diese als nicht steuerrelevant zu melden. Genau dies liegt uns aber für Deutschland nicht vor.

    Google hat aber eine ganz neue Variante gewählt, die im Prinzip so wie ein klassischer Aktien-split funktioniert, jedoch den Weg über die Stock Dividende realisiert, d.h. eine neue Klasse von Aktien emittiert- Daher ist auch dieser “Split” zu besteuern, da es sich streng genommen nicht um einen Split handelt.

    Das folgt eher dem Dividendenmodel!, bei dem ja auch nach Dividende die Aktie weniger wert ist und ein entsprechender Betrag zur Auszahlung kam. Google hat also keinen Split durchgeführt, sondern eine Dividende in Höhe von 50% des Werts in Form neuerAktien gezahlt.

    Jeder Steuerpflichtige hat gemäß § 32d Absatz 4 Einkommensteuergesetz (EStG) die Möglichkeit, seine Kapitaleinkünfte, die der Kapitalertragsteuer unterlegen haben, im Rahmen die Veranlagung geltend zu machen.

    Ob und wann sich der Bundesfinanzhof oder das Finanzamt dazu äußern und welche Entscheidung letztendlich getroffen wird, können wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht beurteilen.”

    (Quelle: Briefe der  ING DiBa vom Mai 2014, von SEM.Berlin-Besuchern zur Verfügung gestellt.)

     

  • Cortal Consors

    Cortal Consors gehört zur BNP PARIBAS

    Besteuerung der Google Aktie: ja
    Bewertung des Google Aktiensplits: Entflechtung/SPIN OFF Einbuchung als Sachausschüttung mit Besteuerung und sofortiger Abbuchung von Kap. Ertragssteuer vom Verrechnungskonto auf alle C-Aktien
    Google-Steuer: ja
    Formblatt Steuerrückerstattung: nein
    Überziehungszinsen auf Steuereinzug: ja
    Depot:  www.cortalconsors.de
    zuständiges Finanzamt Zentralfinanzamt Nürnberg Thomas-Mann-Straße 50 90471 Nürnberg. Steuernummer: 24110500641

     

    „…Wird ein Spin-off (Abspaltung) als steuerwirksam klassifiziert, wie in diesem Fall bei Google, erfolgt die Abwicklung nach deutschem Steuerrecht gem. BMF Rundschreiben 09.10.2012 Randziffer 113. Der Gesetzgeber sagt hierzu, dass diese Sachausschüttung zu Einkünften aus Kapitalvermögen nach § 20 Absatz 1 Nummer 1 EstG führt. Diese Sachdividende wird im allgemeinen Verlustverrechnungstopf berücksichtigt.

    Wenn Sie die ursprünglichen Class A-Aktien mit Verlust verkaufen, dann kann der entstandene Verlust nicht mit dem Ertrag verrechnet werden, der durch die Einbuchung der Class C-Aktien in den allgemeinen Verlustverrechnungstopf als Sachdividende berücksichtigt wurde. Durch den Verkauf der Class A-Aktien würde lediglich ein Verlust entstehen, der nur mit bestehenden oder noch entstehenden Aktiengewinnen verrechnet werden kann. Berücksichtigen Sie bitte, dass wir auf diese Vorgehensweise aufgrund gesetzlicher Vorgaben keinen Einfluss haben.

    Sie haben die Möglichkeit zum Jahresende eine Steuerbescheinigung anzufordern. Diese erhalten Sie dann ab Mitte Februar 2015 per Post. Die Steuerbescheinigung können Sie in Ihrer Steuererklärung für 2014 miteinreichen und somit den Steuerabzug geltend machen. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit,  Einspruch gegen abgeführte Kapitalertragsteuer aus dem Google Aktiensplit zu erheben. Der Einspruch muss beim Finanzamt der abziehenden Bank erfolgen, also bei unserem FA. Folgendes Finanzamt ist für uns zuständig:

    Zentralfinanzamt Nürnberg
    Thomas-Mann-Straße 50 90471 Nürnberg

    (Quelle: Kunden-Korrespondenz mit Cortal Consors, bei Felix Mühlberg hinterlegt)

    Cortal Consors Antwortschreiben Einspruch

    Cortal Consors Antwortschreiben Einspruch

  • DKB – Deutsche Kreditbank AG

     

    Besteuerung der Google Aktie: ja
    Bewertung des Google Aktiensplits: unbekannt
    Google-Steuer: ja
    Formblatt Steuerrückerstattung: unbekannt
    Überziehungszinsen auf Steuereinzug: unbekannt
    Depot: www.dkb.de
    zuständiges Finanzamt Finanzamt für Körperschaften I,
    Veranlagungsplatz 1,
    Bredtschneiderstrasse 5,
    14057 Berlin
    Steuernummer: 027/337/00119

     

     

    Finanzamt Berlin über Deutsche Kreditbank

    Finanzamt Berlin über Deutsche Kreditbank

  • Commerzbank
    Besteuerung der Google Aktie: ja
    Bewertung des Google Aktiensplits: Entflechtung/SPIN OFF
    Einbuchung Sachausschüttung
    Google-Steuer: ja
    Formblatt Steuerrückerstattung: ja / erste erfolgte Rückzahlung 7.5.2014
    Überziehungszinsen auf Steuereinzug: Angebot Überziehungskredit mit 11,900%
    Depot: www.commerzbank.de
    zuständiges Finanzamt Finanzamt Frankfurt am Main V – Höchst, Gutleutstraße 116 , 60327 Frankfurt am Main, Telefax:+49 (0)69 25455999
    Steuernummer: 0452206015

     

  • .comdirect bank AG
    Besteuerung der Google Aktie: ja
    Bewertung des Google Aktiensplits: unbekannt
    Google-Steuer: ja
    Formblatt Steuerrückerstattung: ja / erste erfolgte Rückzahlung 7.5.2014
    Überziehungszinsen auf Steuereinzug: unbekannt
    Depot: www.comdirect.de
    zuständiges Finanzamt

    Finanzamt Itzehoe
    Fehrstraße 5
    25524 Itzehoe
    Steuernummer 18/297/13562

  • Berenberg Bank
    Besteuerung der Google Aktie: ja
    Bewertung des Google Aktiensplits: unbekannt
    Google-Steuer: ja
    Formblatt Steuerrückerstattung: unbekannt
    Überziehungszinsen auf Steuereinzug: unbekannt
    Depot: www.berenberg.de
    zuständiges Finanzamt
  • Volkswagenbank
    Besteuerung der Google Aktie: ja
    Bewertung des Google Aktiensplits: unbekannt
    Google-Steuer: ja
    Formblatt Steuerrückerstattung: unbekannt
    Überziehungszinsen auf Steuereinzug: unbekannt
    Depot: www.volkswagenbank.de
    zuständiges Finanzamt

    Finanzamt Itzehoe Fehrstraße 5 25524 Itzehoe

    Steuernummer 18/297/13562

     

  • dab Bank
    Besteuerung der Google Aktie: ja
    Bewertung des Google Aktiensplits: unbekannt
    Google-Steuer: ja
    Formblatt Steuerrückerstattung: unbekannt
    Überziehungszinsen auf Steuereinzug: unbekannt
    Depot: www.dab-bank.de
    zuständiges Finanzamt

    unbekannt

    „vielen Dank für Ihre Anfrage vom 1. Mai 2014.
     
    Für die Kapitalmaßnahme der Google Inc. A, ISIN US38259P5089, haben wir über den bankenübergreifenden Informationsdienst WM-Daten die Information erhalten, dass es sich um eine steuerwirksame Ausgabe neuer Aktien handelt. Daher wurde der Gegenwert der eingebuchten Aktien dem Steuerabzug unterworfen. In unseren allgemeinen Geschäftsbedingungen haben wir mit Ihnen vereinbart, dass die Informationen des WM-Datenservice für die Verbuchung von Kapitalmaßnahmen herangezogen werden. Eine eigenständige steuerliche Einschätzung wird von der DAB Bank nicht vorgenommen.
     
    Wir haben die steuerliche Behandlung der Kapitalmaßnahme der Google Inc. A, ISIN US38259P5089, nun nochmals für Sie geprüft. Einen Split können wir anhand der uns derzeit vorliegenden Informationen nicht erkennen.
    Vielmehr gibt der Emittent Google auf der Homepage der Investor Relations-Abteilung an, dass es sich bei der Zuteilung der Class C – Aktien um eine so genannte Stockdividende, also die Auszahlung einer Dividende in Form von Aktien handelt: „As we recently announced, our Board of Directors approved the Class C stock dividend to be issued on April 2.“ bzw. „ On January 29, 2014, our Board of Directors approved the issuance of the Class C dividend and has set a March 27 record date. The Class C dividend will have an April 2 issuance date, and we expect the shares to begin trading on April 3. We are excited to announce that the new Class C shares will trade under our historic stock ticker GOOG, while the Class A shares will trade under the new stock ticker GOOGL.”
     
    Dass es sich bei der Zuteilung der neuen Aktien um eine Stockdividende handelt, ist auch aus der Anzeige der Google Inc. an die US-Steuerbehörde IRS ersichtlich. Diese kann unter http://investor.google.com/pdf/2014_form8937.pdf abgerufen werden.
     
    Die Ausgabe von Aktien im Rahmen einer Stockdividende ist grundsätzlich wie eine Sachdividende im Zeitpunkt der Zuteilung steuerpflichtig. Da die steuerliche Behandlung einer Stock-Dividende einem Spin-Off gleichzusetzen ist, erfolgte die Einbuchung der neuen Aktien im Rahmen eines Spin-Off-Vorgangs.
     
    Ein Widerspruch gegen die durchgeführte Steuerberechnung gegenüber der DAB Bank ist nicht möglich. Dieser kann ausschließlich im Rahmen der Einkommensteuererklärung erfolgen. Dies ist im §32d Satz 4 EStG entsprechend geregelt:
     
    „(4) Der Steuerpflichtige kann mit der Einkommensteuererklärung für Kapitalerträge, die der Kapitalertragsteuer unterlegen haben, eine Steuerfestsetzung entsprechend Absatz 3 Satz 2 insbesondere in Fällen eines nicht vollständig ausgeschöpften Sparer-Pauschbetrags, einer Anwendung der Ersatzbemessungsgrundlage nach § 43a Absatz 2 Satz 7, eines noch nicht im Rahmen des § 43a Absatz 3 berücksichtigten Verlusts, eines Verlustvortrags nach § 20 Absatz 6 und noch nicht berücksichtigter ausländischer Steuern, zur Überprüfung des Steuereinbehalts dem Grund oder der Höhe nach oder zur Anwendung von Absatz 1 Satz 3 beantragen.“
     
    Da die DAB Bank weder eine Steuerberatung noch eine Rechtsberatung anbieten darf, bitten wir Sie um Ihr Verständnis, dass wir Sie zur weiteren Klärung an Ihren Steuerberater oder Ihr zuständiges Finanzamt verweisen müssen.
     
    Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir die auf der von Ihnen angegebenen Website vertretene Meinung einer Privatperson bei der steuerlichen Einschätzung der Kapitalmaßnahme nicht berücksichtigen können.
     
    Sollten Sie Fragen haben oder unsere Hilfe benötigen:
    Unter 089 88 95 6000 erreichen Sie unsere telefonische Kundenbetreuung montags bis freitags zwischen 8:00 Uhr und 23:00 Uhr und samstags zwischen 10:00 Uhr und 15:00 Uhr und sonntags zwischen 15:00 Uhr und 20:00 Uhr. Alternativ können Sie uns auch ein Fax an die Nummer 089 500 68 2780 senden.
     
    Mit freundlichen Grüßen
     
    DAB Bank AG
     
    Andreas Eisenkolb
    Kundenservice
     
    DAB Bank AG
    Landsberger Straße 300
    80687 München
    Tel. 089 / 88 95 – 6000
    Fax. 089 / 500 68 – 2780
    E-Mail: kundenservice@dab.com
    www.dab.com

    (Quelle: Felix Mühlberg, Besucherschreiben)

0 506

TARGOBANK

Die TARGOBANK  gehört mit der biw Bank zu den einzig bekannten Banken, die keine Steuer auf den Google-Aktiensplit abführten.

Besteuerung der Google Aktie: nein
Bewertung des Google Aktiensplits: C-Aktie mit 0,- Euro eingebucht
Google-Steuer: entfällt
Formblatt Steuerrückerstattung: entfällt
Überziehungszinsen auf Steuereinzug: entfällt
Depot: TARGOBANK
zuständiges Finanzamt entfällt

 

0 412

biw Bank

Die biw Bank gehört mit der TARGOBANK zu den einzig bekannten Banken, die keine Steuer auf den Google-Aktiensplit abführten.

Besteuerung der Google Aktie: nein
Bewertung des Google Aktiensplits: Anschaffungskosten auf A- und C-Aktien verteilt
Google-Steuer: entfällt
Formblatt Steuerrückerstattung: entfällt
Überziehungszinsen auf Steuereinzug: entfällt
Depot: www.mybenk.de
zuständiges Finanzamt entfällt

0 383

Sparda Bank München

Besteuerung der Google Aktie: ja
Bewertung des Google Aktiensplits: Entflechtung / Spin Off
Google-Steuer: ja
Formblatt Steuerrückerstattung: nein
Überziehungszinsen auf Steuereinzug: ja
Depot: www.sparda-m.de
zuständiges Finanzamt Finanzamt München, Abteilung Körperschaften, 80275 München, FAX 089 1252-7777
Steuernummer:

 

0 300

Postbank

Besteuerung der Google Aktie: ja
Bewertung des Google Aktiensplits: unbekannt
Google-Steuer: ja
Formblatt Steuerrückerstattung: unbekannt
Überziehungszinsen auf Steuereinzug: unbekannt
Depot: www.postbank.de
zuständiges Finanzamt  

0 552

ING DiBa

 

Besteuerung der Google Aktie: ja
Bewertung des Google Aktiensplits:  „…mit der ISIN US38259P5089 werden durch die Kapitalmaßnahme zusätzlich 45 Anteile der Google Inc. mit der neuen ISIN US38259P7069 eingebucht.
Neue Stücke:
Die neuen Stücke gelten am Buchungstag als angeschafft. Sie unterliegen damit komplett der Kapitalertragsteuer.“*
Google-Steuer: ja
Formblatt Steuerrückerstattung: nein
Überziehungszinsen auf Steuereinzug: ja
Depot: www.ing-diba.de
zuständiges Finanzamt Finanzamt Frankfurt/M V – Höchst, Gutleutstraße 116, 60327 Frankfurt. Steuernummer: 047 220 2800 4

 Korrespondenz der ING DiBa mit Google-Aktien-Depot-Kunden

“ Warum ist dies so?
Die Ausgabe der neuer Aktien entsprach einer Sachdividende nach §20 des Einkommensteuergesetzes. Die Grundlage dazu bildet das Schreiben vom Bundesministerium für Finanzen vom 22.12.2009 zu den Einzelfragen der Abgeltungsteuer. Ab der Randziffer 113 sind die Folgen einer Übertragung an Aktionäre durch einen Spin-off geregelt.

Uns ist klar, dass es bei Google zu unterschiedlichen Abrechnungen gekommen ist. Ob und wann sich der Bundesfinanzhof oder das Finanzamt dazu äußern und welche Entscheidung letztendlich getroffen wird, können wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht beurteilen. Aktuell ist der Steuerabzug korrekt, wenn auch nicht zweifelsfrei.

Jeder Steuerpflichtige hat gemäß § 32d Absatz 4 Einkommensteuergesetz (EStG) die Möglichkeit, seine Kapitaleinkünfte, die der Kapitalertragsteuer unterlegen haben, im Rahmen der Veranlagung geltend zu machen.

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne telefonisch 7 Tage die Woche rund um die Uhr unter 069 / 34 22 24 zur Verfügung. Halten Sie bei einem Anruf bitte Ihre Kontonummer und Ihre 5-stellige Telebanking PIN bereit.“


“Sie haben sich bei uns gemeldet, weil Sie weiterhin mit der Kapitalmaßnahme von Google und deren Abrechnung dazu nicht zufrieden sind.

Wir haben für die Unannehmlichkeiten zum Google Vorgang vollstes Verständnis. lhre Hinweise bestätigen nur, dass es viele anders beurteilen und vermutlich auch zu recht anders auslegen. Aktuell sind uns aber die Hände gebunden.

ln Deutschland haben wir allerdings eine andere Gesetzgebung. Google hat über die WM Daten die Dividende nach § 20 Satz des Einkommensteuergesetzes als steuerrelevante Sachdividende gemeldet.

Nach den neuesten lnformationen des Bundesministeriums der Finanzen ist es auch möglich, diese als nicht steuerrelevant zu melden. Genau dies liegt uns aber für Deutschland nicht vor.

Google hat aber eine ganz neue Variante gewählt, die im Prinzip so wie ein klassischer Aktien-split funktioniert, jedoch den Weg über die Stock Dividende realisiert, d.h. eine neue Klasse von Aktien emittiert- Daher ist auch dieser “Split” zu besteuern, da es sich streng genommen nicht um einen Split handelt.

Das folgt eher dem Dividendenmodel!, bei dem ja auch nach Dividende die Aktie weniger wert ist und ein entsprechender Betrag zur Auszahlung kam. Google hat also keinen Split durchgeführt, sondern eine Dividende in Höhe von 50% des Werts in Form neuerAktien gezahlt.

Jeder Steuerpflichtige hat gemäß § 32d Absatz 4 Einkommensteuergesetz (EStG) die Möglichkeit, seine Kapitaleinkünfte, die der Kapitalertragsteuer unterlegen haben, im Rahmen die Veranlagung geltend zu machen.

Ob und wann sich der Bundesfinanzhof oder das Finanzamt dazu äußern und welche Entscheidung letztendlich getroffen wird, können wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht beurteilen.”

(Quelle: Briefe der  ING DiBa vom Mai 2014, von SEM.Berlin-Besuchern zur Verfügung gestellt.)

 

0 682

Cortal Consors

Cortal Consors gehört zur BNP PARIBAS

Besteuerung der Google Aktie: ja
Bewertung des Google Aktiensplits: Entflechtung/SPIN OFF Einbuchung als Sachausschüttung mit Besteuerung und sofortiger Abbuchung von Kap. Ertragssteuer vom Verrechnungskonto auf alle C-Aktien
Google-Steuer: ja
Formblatt Steuerrückerstattung: nein
Überziehungszinsen auf Steuereinzug: ja
Depot:  www.cortalconsors.de
zuständiges Finanzamt Zentralfinanzamt Nürnberg Thomas-Mann-Straße 50 90471 Nürnberg. Steuernummer: 24110500641

 

„…Wird ein Spin-off (Abspaltung) als steuerwirksam klassifiziert, wie in diesem Fall bei Google, erfolgt die Abwicklung nach deutschem Steuerrecht gem. BMF Rundschreiben 09.10.2012 Randziffer 113. Der Gesetzgeber sagt hierzu, dass diese Sachausschüttung zu Einkünften aus Kapitalvermögen nach § 20 Absatz 1 Nummer 1 EstG führt. Diese Sachdividende wird im allgemeinen Verlustverrechnungstopf berücksichtigt.

Wenn Sie die ursprünglichen Class A-Aktien mit Verlust verkaufen, dann kann der entstandene Verlust nicht mit dem Ertrag verrechnet werden, der durch die Einbuchung der Class C-Aktien in den allgemeinen Verlustverrechnungstopf als Sachdividende berücksichtigt wurde. Durch den Verkauf der Class A-Aktien würde lediglich ein Verlust entstehen, der nur mit bestehenden oder noch entstehenden Aktiengewinnen verrechnet werden kann. Berücksichtigen Sie bitte, dass wir auf diese Vorgehensweise aufgrund gesetzlicher Vorgaben keinen Einfluss haben.

Sie haben die Möglichkeit zum Jahresende eine Steuerbescheinigung anzufordern. Diese erhalten Sie dann ab Mitte Februar 2015 per Post. Die Steuerbescheinigung können Sie in Ihrer Steuererklärung für 2014 miteinreichen und somit den Steuerabzug geltend machen. Es besteht jedoch auch die Möglichkeit,  Einspruch gegen abgeführte Kapitalertragsteuer aus dem Google Aktiensplit zu erheben. Der Einspruch muss beim Finanzamt der abziehenden Bank erfolgen, also bei unserem FA. Folgendes Finanzamt ist für uns zuständig:

Zentralfinanzamt Nürnberg
Thomas-Mann-Straße 50 90471 Nürnberg

(Quelle: Kunden-Korrespondenz mit Cortal Consors, bei Felix Mühlberg hinterlegt)

Cortal Consors Antwortschreiben Einspruch

Cortal Consors Antwortschreiben Einspruch

0 754

DKB - Deutsche Kreditbank

 

Besteuerung der Google Aktie: ja
Bewertung des Google Aktiensplits: unbekannt
Google-Steuer: ja
Formblatt Steuerrückerstattung: unbekannt
Überziehungszinsen auf Steuereinzug: unbekannt
Depot: www.dkb.de
zuständiges Finanzamt Finanzamt für Körperschaften I,
Veranlagungsplatz 1,
Bredtschneiderstrasse 5,
14057 Berlin
Steuernummer: 027/337/00119

 

 

Finanzamt Berlin über Deutsche Kreditbank

Finanzamt Berlin über Deutsche Kreditbank

0 527

Commerzbank

Besteuerung der Google Aktie: ja
Bewertung des Google Aktiensplits: Entflechtung/SPIN OFF
Einbuchung Sachausschüttung
Google-Steuer: ja
Formblatt Steuerrückerstattung: ja / erste erfolgte Rückzahlung 7.5.2014
Überziehungszinsen auf Steuereinzug: Angebot Überziehungskredit mit 11,900%
Depot: www.commerzbank.de
zuständiges Finanzamt Finanzamt Frankfurt am Main V – Höchst, Gutleutstraße 116 , 60327 Frankfurt am Main, Telefax:+49 (0)69 25455999
Steuernummer: 0452206015

 

1 725

.comdirect bank AG

Besteuerung der Google Aktie: ja
Bewertung des Google Aktiensplits: unbekannt
Google-Steuer: ja
Formblatt Steuerrückerstattung: ja / erste erfolgte Rückzahlung 7.5.2014
Überziehungszinsen auf Steuereinzug: unbekannt
Depot: www.comdirect.de
zuständiges Finanzamt

Finanzamt Itzehoe
Fehrstraße 5
25524 Itzehoe
Steuernummer 18/297/13562

0 240

Berenberg Bank

Besteuerung der Google Aktie: ja
Bewertung des Google Aktiensplits: unbekannt
Google-Steuer: ja
Formblatt Steuerrückerstattung: unbekannt
Überziehungszinsen auf Steuereinzug: unbekannt
Depot: www.berenberg.de
zuständiges Finanzamt

0 270

Volkswagenbank

Besteuerung der Google Aktie: ja
Bewertung des Google Aktiensplits: unbekannt
Google-Steuer: ja
Formblatt Steuerrückerstattung: unbekannt
Überziehungszinsen auf Steuereinzug: unbekannt
Depot: www.volkswagenbank.de
zuständiges Finanzamt

Finanzamt Itzehoe Fehrstraße 5 25524 Itzehoe

Steuernummer 18/297/13562

 

0 300
Besteuerung der Google Aktie: ja
Bewertung des Google Aktiensplits: unbekannt
Google-Steuer: ja
Formblatt Steuerrückerstattung: unbekannt
Überziehungszinsen auf Steuereinzug: unbekannt
Depot: www.dab-bank.de
zuständiges Finanzamt

unbekannt

„vielen Dank für Ihre Anfrage vom 1. Mai 2014.
 
Für die Kapitalmaßnahme der Google Inc. A, ISIN US38259P5089, haben wir über den bankenübergreifenden Informationsdienst WM-Daten die Information erhalten, dass es sich um eine steuerwirksame Ausgabe neuer Aktien handelt. Daher wurde der Gegenwert der eingebuchten Aktien dem Steuerabzug unterworfen. In unseren allgemeinen Geschäftsbedingungen haben wir mit Ihnen vereinbart, dass die Informationen des WM-Datenservice für die Verbuchung von Kapitalmaßnahmen herangezogen werden. Eine eigenständige steuerliche Einschätzung wird von der DAB Bank nicht vorgenommen.
 
Wir haben die steuerliche Behandlung der Kapitalmaßnahme der Google Inc. A, ISIN US38259P5089, nun nochmals für Sie geprüft. Einen Split können wir anhand der uns derzeit vorliegenden Informationen nicht erkennen.
Vielmehr gibt der Emittent Google auf der Homepage der Investor Relations-Abteilung an, dass es sich bei der Zuteilung der Class C – Aktien um eine so genannte Stockdividende, also die Auszahlung einer Dividende in Form von Aktien handelt: „As we recently announced, our Board of Directors approved the Class C stock dividend to be issued on April 2.“ bzw. „ On January 29, 2014, our Board of Directors approved the issuance of the Class C dividend and has set a March 27 record date. The Class C dividend will have an April 2 issuance date, and we expect the shares to begin trading on April 3. We are excited to announce that the new Class C shares will trade under our historic stock ticker GOOG, while the Class A shares will trade under the new stock ticker GOOGL.”
 
Dass es sich bei der Zuteilung der neuen Aktien um eine Stockdividende handelt, ist auch aus der Anzeige der Google Inc. an die US-Steuerbehörde IRS ersichtlich. Diese kann unter http://investor.google.com/pdf/2014_form8937.pdf abgerufen werden.
 
Die Ausgabe von Aktien im Rahmen einer Stockdividende ist grundsätzlich wie eine Sachdividende im Zeitpunkt der Zuteilung steuerpflichtig. Da die steuerliche Behandlung einer Stock-Dividende einem Spin-Off gleichzusetzen ist, erfolgte die Einbuchung der neuen Aktien im Rahmen eines Spin-Off-Vorgangs.
 
Ein Widerspruch gegen die durchgeführte Steuerberechnung gegenüber der DAB Bank ist nicht möglich. Dieser kann ausschließlich im Rahmen der Einkommensteuererklärung erfolgen. Dies ist im §32d Satz 4 EStG entsprechend geregelt:
 
„(4) Der Steuerpflichtige kann mit der Einkommensteuererklärung für Kapitalerträge, die der Kapitalertragsteuer unterlegen haben, eine Steuerfestsetzung entsprechend Absatz 3 Satz 2 insbesondere in Fällen eines nicht vollständig ausgeschöpften Sparer-Pauschbetrags, einer Anwendung der Ersatzbemessungsgrundlage nach § 43a Absatz 2 Satz 7, eines noch nicht im Rahmen des § 43a Absatz 3 berücksichtigten Verlusts, eines Verlustvortrags nach § 20 Absatz 6 und noch nicht berücksichtigter ausländischer Steuern, zur Überprüfung des Steuereinbehalts dem Grund oder der Höhe nach oder zur Anwendung von Absatz 1 Satz 3 beantragen.“
 
Da die DAB Bank weder eine Steuerberatung noch eine Rechtsberatung anbieten darf, bitten wir Sie um Ihr Verständnis, dass wir Sie zur weiteren Klärung an Ihren Steuerberater oder Ihr zuständiges Finanzamt verweisen müssen.
 
Wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir die auf der von Ihnen angegebenen Website vertretene Meinung einer Privatperson bei der steuerlichen Einschätzung der Kapitalmaßnahme nicht berücksichtigen können.
 
Sollten Sie Fragen haben oder unsere Hilfe benötigen:
Unter 089 88 95 6000 erreichen Sie unsere telefonische Kundenbetreuung montags bis freitags zwischen 8:00 Uhr und 23:00 Uhr und samstags zwischen 10:00 Uhr und 15:00 Uhr und sonntags zwischen 15:00 Uhr und 20:00 Uhr. Alternativ können Sie uns auch ein Fax an die Nummer 089 500 68 2780 senden.
 
Mit freundlichen Grüßen
 
DAB Bank AG
 
Andreas Eisenkolb
Kundenservice
 
DAB Bank AG
Landsberger Straße 300
80687 München
Tel. 089 / 88 95 – 6000
Fax. 089 / 500 68 – 2780
E-Mail: kundenservice@dab.com
www.dab.com

(Quelle: Felix Mühlberg, Besucherschreiben)