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SEM-Beratung ist eine Sammlung aktueller Beiträge mit Anleitungen und Hilfestellungen für ein erfolgreiches SEM

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Onlinemarketing aus Berlin

Die Agentur

Die Full Service Onlinemarketing Agentur mit Sitz in Berlin wurde 2007 gegründete und ist inhabergeführt. TD führt Niederlassungen in Berlin, Brandenburg und Spanien.

Schwerpunkte

Online Marketing Agentur Berlin

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  • Programmierung
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  • Server-Hosting
  • Kampagnenentwicklung
  • Design

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    Online Markenschutz Tracking

    Online Markenschutz Tracking

  • Verhindert die gleichzeitige Abrechnung identischer Verkäufe in verschiedenen Affiliate-Netzwerken
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Keyword-Agent

Keyword-Agent

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  • Mehr Informationen zum Keyword-Agent
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TD-Linkr

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Kontakt

Traffic-Dealer GbR Straße der Pariser Kommune 38 10243 Berlin Traffic-Dealer GbR Waldstraße. 59a 15566 Schöneiche bei Berlin

Telefon: +49 (030) 25 76 88 22 www.traffic-dealer.de

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Google ändert mit Panda 4.0 den Such-Algorithmus

Am 21.5. wurde der Algorithmus der Suche auf Google.de aktualisiert. Wie bei jedem dieser Updates zittert die SEO-Branche vor den Konsequenzen für ihre Mandanten. Matt Cutts – wichtigster Orakel-Verkünder Googles – kündigte knapp in einem Tweet das neue Update an: „Google is rolling out our Panda 4.0 update starting today.“ Darüber hinaus kündigte Google ein „Google Payday Loan Update“ an. Hier handelt es sich um Eingriffe in den Suchalgorithmus besonders gewinnträchtiger Keywords.
Beide Ereignisse zusammen genommen sind vergleichbar mit dem so genannten Hexensabbat an den Börsen, wenn in großer Zahl Derivate auf Aktienkurse und Indizes verfallen.

Mit jedem dieser Updates werden Geschäftsmodelle in Frage gestellt, die auf der Auffindbarkeit in Google basieren. Der Sichtbarkeits-Index von Sistrix auf ebay.de gibt eine Ahnung, welche Dimension die Google-Updates haben können.

Sichtbarkeit ebay-SERPs

Sichtbarkeit ebay-SERPs

Ziel bei den Anpassungen des Suchindexes ist es, Content-Farmen und andere Spam-Schleudern aus den Suchergebnissen der Google-Suchmaschine zu verbannen. SEO, die mit Methoden an der Grenze zu illegalen Methoden arbeiten, riskieren das Geschäft ihrer Mandanten zu zerstören. Geschäftsführer betroffener Unternehmen reagieren mit der Abwälzung der Verantwortung auf den SEO-Dienstleister. Ob sie damit Erfolg gegenüber der Google-Inquisition haben, ist unwahrscheinlich.

Google ist für viele Unternehmen die Basis ihres Online-Business. Solange sie die Nummer eins in den entscheidenden Keywords sind, ist Google der beste Freund. Wenn ein Update diese goldene Zeit abrupt beendet, wird die Szene nervös und warnt vor der Allmacht Googles.
Besonders beachtenswert sind Statements vom Springer Verlag oder der Deutschen Telekom. Ob Döpfner, Gabriel oder die Beschwerde der Telekom bei der Brüsseler EU-Kommission, sie unterstellen Google marktbeeinflussende Manipulationen bei den Suchergebnissen.
Stellvertretend hier der Vorwurf der Telekom gegen die Suchmaschine Google:
„Die Beschwerde bezieht sich auf Googles wettbewerbswidrige Praktiken in der Online-Suche und dem Werbemarkt für Anzeigen.“
Einstmals vereint in der Domäne bild.t-online.de versuchten Telekom und Springer in einem Portal die Dominanz im Internet- und Verlagsgeschäft zu potenzieren. Bild.t-online.de heißt heute nur noch bild.de. Die einstigen Partner gehen eigene Wege. Umso abhängiger sind beide Unternehmen von der Sichtbarkeit in entscheidenden Keywords in Googles Ergebnisliste.

Anarchie oder Hegemonie in der Google Ergebnisliste

Welche Anarchie, wenn unter dem Stichwort „DSL Anchluss bestellen“ nicht der Platzhirsch Telekom, sondern endlose Listen kleiner Telefongesellschaften erscheinen würden. Springer und Telekom befürchten aber genau das. Denn sie wollen nicht etwa eine scheinbare Gleichheit in der Ergebnisliste, sie fürchten ihre Dominanz.

Das Chaos bleibt jedoch aus und auch nach dem letzten Update erscheint die Telekom unter diesem Stichwort auf Platz eins in der natürlichen Suche: „DSL-Anschluss bestellen und ändern | Telekom“. Und, oh Wunder, auch bei der Telekom eigenen Webseite „suche.t-online.de steht auf Platz eins der natürlichen Suche mit: „Telekom Neuanschluss / Neuer T-Home Telefonanschluss mit DSL‎“ ein Telekom-Satellit in Form einer 1&1 Tochter.
Die Anarchie bleibt auch mit dem neuen Update des Google Suchmaschinen-Algorithmus aus. Große Verlagshäuser sind mit einem blauen Auge davon gekommen. Verlierer sind Seiten wie ask.com (-50%), sparwelt.de (-47%), Gutscheinpony.de (-46%), softonic.de (-33%), idealo.de (-23%) oder ebay.de (-32%).
Gewinner sind überwiegend Seiten mit hoher Kontentdichte wie internisten-im-netz.de (+359%), gesundheit.de (+249%) oder daskochrezept.de (+150%). (Quelle: http://www.sistrix.de/ SEPS Gewinner/Verlierer)

Sichtbarkeit Verlage -SERPs

Sichtbarkeit Verlage -SERPs

Dennoch hat Google mal wieder die Instrumente vorgeführt und das Zittern geht weiter. Denn nach dem Update ist vor dem Update.
Meine persönliche Empfehlung an Timotheus Höttges und Matthias Döpfner. Stellt in eurem Büro einen Google-Schrein auf und opfert jeden Tag ein Räucherstäbchen. Die EU-Kommission gegen Google aufzuhetzen, wird eher die eigenen Schweinereien im Internet aufdecken, als den Internet Oligarchen Google vom Thron zu stoßen.
SEO-Gurus werden weiter an den Lippen von Matt Cutts hängen, wenn er wieder in seiner unvergleichlichen Art über die weitere Richtung des Google Algorithmus orakelt:
„What should we expect in the next few months in terms of SEO for Google?“

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Wie Facebook mit pay per mail die Privatsphäre aushebelt

Facebook führt auf sehr sublime Weise ein „pay per mail“ in sein System ein. Das Besondere daran ist, dass sich Facebook offensichtlich über die „privacy settings“ des Facebook-Users hinwegsetzt.
Für die Zahlung von 0,89 € läßt sich Facebook bestechen und eine Nachricht in den „Posteingang“ des Adressaten senden. Andernfalls würde die Nachricht lediglich im Ordner „Sonstiges“ landen.

Facebook pay-per-klick

Popup-Fenster auf Facebook: pay-per-mail

Knapp 90 Cent pro pay per Mail, das ist nicht ganz billig. Dennoch bietet diese Facebook-Option im Konzert mit einem anderen Facebook-Tool zielgenaue Ansprachen. Unter diesem Gesichtspunkt sind knapp 90 Cent für ein pay per mail eher noch ein Schnäppchen.

Mit dieser Plugin-Erweiterung für Webbrowser kann man die Facebook-IDs auslesen und als csv-Datei speichern.

Mit den ausgelesenen Facebook-IDs könnten gerichtet Nachrichten versandt werden. Sollte sich der Empfänger in seinen „privacy terms“ gegen die Zustellung derartiger Nachrichten ausgesprochen haben, kann dies mit der Bestechungssumme von 0,89 € umgangen werden. So ließe sich eine zielgruppengenaue Social-Media-Kampagne fahren. Jeder Datenschutzbeauftragte würde jedoch die Hände über dem Kopf zusammenschlagen.

 

Auslesetool für Facebook-IDs

Auslesetool für Facebook-IDs

Es dürfte Facebook-Usern nicht gefallen, dass Facebook mit der Verletzung von Verabredungen über die Privatsphäre Geld verdient. Besonders makaber ist dabei die Begründung von Facebook selbst, „die Privatsphäre so besser schützen zu wollen“.

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Was ist gutes SEM?

[ratings] Gutes SEM ist messbar. Das unterscheidet diese Form des Marketings von allen anderen Formaten, die auf Reichweitenpoesie basieren. Marketing wurde durch das Internet realistisch messbar. Suchmaschinenmarketing machte aus der Spezialnische themenstarker Afilliates, das Internet zum wichtigsten Marketingmedium weltweit.

SEM mit Adwords – der Marktplatz als Metapher

Adwords-Einstellungen

Ausschnitt aus den Adwords-Einstellungen 

Betrachtet man die Konfigurationsoptionen eines heutigen Adwords-Desktops, ist man erschlagen. Die Wirkung der Schalter und Hebel im Einzelnen und in Kombination zu entdecken, kostet Zeit und Geld. Eine Hilfe, um strategische Grundzüge zu beschreiben, bietet die Metapher des Marktplatzes.

Eine Adwords-Anzeige ist wie das Schaufenster oder der Marktstand in einem Boulevard oder auf einem Markt. Der Markt ist das Massengeschäft des Rummels, das sind die Anzeigen in der Blackbox des Displaynetzwerkes. Die Anzeigen in den Keyword-Kampagnen des Suchnetzwerks sind der Boulevard, mit bestimmten Kaufinteressen und bestimmbarer Kaufkraft.

Mit dem Kampagnentyp und dem Keyword bestimme ich, wo mein Stand aufgestellt ist. Teure Keywords sind vergleichbar mit den Auslagen an den Hauptströmen spezifischer Interessenten. Miete ich mich hier ein, muss auch mein Geschäft – die Landingpage – mit entsprechendem Ambiente aufwarten können. Hier wird das meiste Geld verdient, aber auch das meiste Geld verbrannt. Preiswerter sind die Keywords in den kleinen Gassen, die Geheimtipps der Insider, oder die lancierte Streuung eines »Geheimtipps« in den sozialen Medien. Meine Landingpage atmet den Zeitgeist und reitet auf der Welle des Hypes. Aktueller und redaktionell bearbeiteter Inhalt hilft, sich mit dem angebotenen Produkt zu identifizieren. Kreative Flexibilität macht mich so konkurrenzfähig zu den großen Playern.

SEM Fehler

Einer der größten Fehler im SEM ist der Größenwahn, aus dem Stand den Verkaufsstand in der ersten Adresse und mit protzigen Auslagen zu starten. Der erhoffte Ertrag wird gnadenlos von den Standgebühren aufgefressen. Dem Marktbetreiber ist das egal, er verdient sein Geld so oder so. Gleichzeitig hat er aber auch ein Interesse daran, dass sich die Verkäufer um diese Plätze überbieten. Diesen Zusammenhang sollte man bei allen Angeboten des Marktbetreibers beachten.

Die richtige SEM-Strategie

Sinnvoller ist es, mit verschiedenen Kampagnenstrategien und kleineren Budgets auszuprobieren. Wo erreiche ich meine Zielgruppe für eine schmale Standgebühr? Was sind die Keywords, jenseits der abgenuckelten Standardbegriffe? Mit welcher Auslage, welchem Anzeigentext mache ich Zielgruppen auf mein Angebot aufmerksam? Und nicht zuletzt, wie reagiert der angelockte Kunde auf meinen Laden – meine Landingpage? Diese Fragen sollte ich zunächst hypothetisch beantworten und mit Tests verifizieren.

Den nächsten Schritt kann ich wagen, wenn ich ein Gefühl für das Zusammenspiel aus diesen Komponenten bekommen habe. Die erfolgreichsten Strategien werden nun ausgebaut. Jetzt setzt sich ein neuer Mechanismus in Gang. Jenseits der »fetten Kampagnen« muss der Markt weiter auf Nischen und unbekannte Ströme geprüft werden. Das sind die Investments für spätere Erfolge. Zugleich müssen aber auch die Kosten der besten Kampagnen optimiert werden. Beachtet man diese Regel nicht, ist bald der beste Gaul zu Tode geritten, die fettesten Kampagnen zu Tode optimiert.

Gutes SEM ist ein Kunstwerk

Gutes SEM ist eine Kunst und Kampagnen sind wie ein Orchester, das es zu dirigieren gilt. Es braucht Übung und das Gefühl für Ton und Tempo. Ein großes Konzert kann nicht aus dem Ärmel geschüttelt werden und lässt sich nicht ein- und ausschalten wie eine heimische Musikanlage. Trotzdem kann jeder Kampagnenmanager ein Lied davon singen, wie Kunden die besten Konzerte mitten im zweiten Satz unterbrechen oder bei groß angekündigten Konzerten den Haupteingang verriegeln. Wie bei allen großen Künstlern bleiben auch hier Sinnkrisen nicht aus.

Gelingt mir jedoch das Konzert und bringe im Monat 50.000 oder gar 100.000 Euro gewinnbringend in meinem Marktstandinvestment unter, ist es wie im Rausch. Dieser findet meist seinen jähen Abbruch durch den Besuch der Marktaufsicht, angelockt von Denunziationen des Wettbewerbs. Aber das ist eine andere Geschichte.