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Google und das Kapital

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Google Bilanz

Die deutschen Steuerbehörden sind sich scheinbar immer noch unschlüssig, ob Google-Aktionäre für ihren Kapitalgewinn aus dem Google-Aktiensplit besteuert werden müssten.

Denn nur ein Kapitalgewinn kann besteuert werden.

Bei angeblichem Kapitalgewinn muss es eine Gegenseite, einen Kapitalverlust- Abzug geben. Denn angeblich soll ja Kapital den Aktionären zugeflossen sein. Nach Meinung der Finanzämter ist das Google. In der Google-Bilanz müsste ein Kapitalentzug an die Google-Aktionäre für den Zeitraum April 2014 ausgewiesen sein.

Sehen wir also in der Bilanz für das 2. Quartal 2014 nach (Bild zum vergrößern anklicken):

Google Bilanz 2. Quartal 2014

Google Bilanz 2. Quartal 2014

Quelle: https://investor.google.com/earnings/2014/

Die Summe des Eigenkapitals hat sich jedoch in diesem Zeitraum leicht erhöht und nicht verringert.

Der Aktien-Kapitalbestand erhöht sich ebenfalls von 25,9 auf 27,1. Von Google kann der besteuerte scheinbare Kapitalregen an die deutschen Google-Aktionäre nicht gekommen sein. In der Google-Bilanz kommt diese Position nicht vor.

Woher ist dann das Kapital gekommen, vom Markt? Trauen deutsche Steuerbehörden dem Markt zu, den Wert einer Aktie wie Google über Nacht zu verdoppeln? Und wenn, dann wären es doch nur Buchgewinne. Sonst müsste der deutsche Fiskus jeden Kursgewinn besteuern.

Woher kam dann das zu besteuernde Kapital? Ode ist gar kein Kapital entstanden und das Finanzamt besteuert eine Luftbuchung?

Fragen Sie das Ihren Finanzbeamten. Solange er keine Antwort weiß, sollte er die Steuer zurück zahlen.

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