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Taxonomiestruktur

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[ratings] Adwords ändert Kampganen-Design: Produkt-Kampagnen sind jetzt Shopping-Kampagnen. Produkt- bzw. Shopping-Kampagnen werden mit Produktfeeds versorgt. Produktfeeds sind ein hervorragendes Instrument, eine große Datenmenge elegant im Internet zu publizieren. Besonders interessant sind die API-Schnittstellen von Google. Wer mit Produktfeeds arbeitet weiß, dass es in der Realität jedoch chaotisch daher geht. Peinlich sind die Produktfeeds großer Unternehmen. Wenn Online-Anbieter ihre eigenen Produktseiten im Web parsen müssen, kann man sich das Chaos in den Feeds vorstellen. Nicht umsonst gibt es hier professionelle Anbieter, die bereinigte Feeds zu ganzen Produktgruppen gegen ein ordentliches Honorar anbieten. Denn selbst die großen Affiliate -Netzwerke bekleckern sich mit ihren Produktfeeds kaum mit Ruhm.

Feed der Shopping-Kampagnen erhält neues Feld

Die neue Kategorie kann – im Unterschied zur bisherigen – als Tool in der Keywordoptimierung verwendet werden. Wer hier schnell reagiert ist eindeutig im Vorteil. Inwieweit sich dieses neue Instrument im SEO-Bereich in die Woodo-Pagerank-Instrumente einreihen wird, bleibt abzuwarten. Flexible mittelständische Unternehmen sollten prüfen, inwieweit sie ihre Produktlisten sinnvoll erweitern können. Dabei wäre weniger die Kreativität des Lagerbullen, als die Strukturiertheit eines Kreativen Online-Produktvermarkters gefragt. Auf jeden Fall sollten Online-Marketingagenturen ihr Dienstleistungsportfolio um das Re-Design von Google-Produktfeeds erweitern.

Neue Kategorie [product_type]

Für dieses neue Kampagnen-Tool müssen die Produkt-Feeds umgestellt werden. Neu dabei ist die Kategorie [product_type].  Hier kann ein individueller Produkttyp angegeben werden. Er soll genauere Auskunft über das Produkt geben, als es die Kategorie [google product category] durch ihre feste Taxonomiestruktur von Google möglich ist.  Ein Beispiel aus dieser von Google strukturierten Taxonomie sieht so aus:

‚Bekleidung & Accessoires > Handtaschen, Geldbörsen & Etuis > Handtaschen‘

In der neuen Kategorie [product_type] sind die einzelnen Begriffe durch Leerzeichen (!vor UND hinter dem Wort!) aufzuführen. Wird ein Komma gesetzt, werden nur die Begriffe bis zum Komma von der Google-API ausgewertet. Die maximale Anzahl der Begriffe ist 10.

Nun wäre es nicht gerade geistreich, hier die gleichen Begriffe wie in der [google product category] einzusetzen. Kriterien für die richtigen Begriffe liegen im Spannungsfeld zwischen Suchhäufigkeit, Individualität und Relevanz.  Das Besondere soll aus dem Allgemeinen hervorstechen und zugleich das Finden erleichtern, ohne als Content-Fake interpretiert zu werden.

Die Freiheit von Googles Taxonomie ist gleichzeitig auch die Herausforderung und sollte bei der Umsetzung des neuen Feeds eine wesentliche Beachtung geschenkt werden.  Keywordanalyse und Productplacement müssen Hand in Hand gehen.

Das Datum, ab wann die neuen Shopping-Kampagnen angewendet werden ist mir bisher nicht bekannt. Google weist jedoch auf das nahe Ende des alten Kampagnentyps bereits eindringlich hin.

Product-Feed-Optimierer

www.dr-sem.de
www.intelliad.de
www.traffic-dealer.de